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28.03.2011

Agro-Gentechnik jetzt stoppen!

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Münchener Umweltinsitut hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Online-Petition gibt gegen die Agro-Gentechnik. Ich habe diese Petition sofort unterzeichnet, weil ich die Grüne Gentechnik aus mehreren Gründen ablehne:
  • Es gibt sehr wohl Hinweise darauf, dass gentechnisch veränderte Pflanzen der menschlichen Gesundheit schaden können. Niemand kann wirklich genau sagen, welche Auswirkungen die Gentechnik auf uns Menschen und die Umwelt haben wird. Wenn sich die Befürchtungen aber bewahrheiten, wird es zu spät sein. Denn niemand kann die gentechnisch veränderten Organismen aus der Natur wieder zurückholen.
  • Gentechnisch veränderte Pflanzen sind patentiert. Die Landwirte müssen für jede Aussaat das Saatgut bei den Herstellern einkaufen. Aber nicht nur das, sie müssen diesen Firmen auch die passenden Gifte, also Pestizide, Herbizide, Fungizide und den Kunstdünger abnehmen. Dadurch werden die Bauern total abhängig. Das bedeutet, dass über kurz oder lang die Ernährung der Weltbevölkerung von wenigen multinationalen Konzernen abhängt, die ihre Macht schon jetzt nach Kräften ausnützen.
  • Es gibt die Erfahrung, z. B. von Baumwolle, dass die gentechnisch veränderten Pflanzen von Jahr zu Jahr kümmerlicher werden und weniger Ertrag bringen. Die Bauern können aber nicht einfach aussteigen, weil sie bei den Herstellern und Händlern der Gentechnik-Produkten in der Kreide stehen.
Laut einer Studie im Auftrag des Bundesumweltministeriums vom Oktober 2010 sprechen sich rund 80 Prozent der Deutschen gegen Gentechnik in der Landwirtschaft aus. Doch die EU-Kommission hält an ihrer befürwortenden Haltung gegenüber Gentechnik fest.
Um eine öffentliche Debatte mit der Bundesregierung zu führen, hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) als politischer Vertreter der Aktion Vielfalterleben eine Petition eingereicht.

Nähere Informationen zur Petition und wie Sie sich beteiligen können, finden Sie hier.


Aloha!
Gisela Glaser


 

 

 

 

„Agro-Gentechnik jetzt stoppen!“ - Keine Gentechnik in Europa und Deutschland


Ihre positive Haltung zum Thema Gentechnik hat die Bundesregierung in den letzten Monaten ausreichend untermauert. Auch für Entscheidungen auf EU-Ebene ist die deutsche Haltung richtungsweisend. Umso wichtiger ist es, dass sie auch der Meinung der Bevölkerung entspricht.
Um eine öffentliche Debatte mit der Bundesregierung zu führen, hat der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) als politischer Vertreter der Aktion Vielfalterleben eine Petition eingereicht. Darin fordert Vielfalterleben die deutsche Bundesregierung auf, sich in Brüssel für ein Aussetzen der Anbauzulassung (Anbau-Moratorium) von gentechnisch veränderten Pflanzen in der EU stark zu machen und regionale Anbauverbote in Deutschland gesetzlich zu regeln.
In einer Anhörung soll umfassend über die Risiken der Agro-Gentechnik für Mensch und Umwelt informiert werden. In diesem Zusammenhang werden auch die Mängel im europäischen Zulassungsverfahren für genmanipulierte Pflanzen aufgezeigt. Um die Wahlfreiheit von Verbrauchern und Landwirten für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung dauerhaft zu ermöglichen, soll die Notwendigkeit vorsorglicher, regionaler Anbauverbote erörtert werden.
Eine Anhörung wird jedoch nur mit mindestens 50.000 Unterschriften bis zum 17. April 2011 bewilligt. Helfen Sie mit, dieses Ziel zu erreichen und unterschreiben Sie für ein gentechnikfreies Europa!

So können Sie die Petition online unterschreiben: 1. Registrieren
Rufen Sie die Website des Deutschen Bundestages auf epetitionen.bundestag.de und füllen Sie das Registrierungsformular aus.

2. Registrierung bestätigen
Im Anschluss an Ihre Registrierung erhalten Sie eine Email, in der Sie einen Link zur Bestätigung Ihrer Registrierung anklicken müssen. In dieser Email erhalten Sie auch Ihren Benutzernamen für die Anmeldung zur Petition.

3. E-Petition zeichnen
Nun können Sie sich unter epetitionen.bundestag.de mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort anmelden und dann die Petition mitzeichnen.

So lautet der genaue Titel der Petition:
Biotechnologie - Gentechnik - Zulassungsbegrenzung/regionales Anbauverbot von gentechnisch veränderten Pflanzen vom 08.03.2011
Hauptpetent: Felix Prinz zu Löwenstein
Code-Nummer 16941


Mit Ihrem Benutzernamen und Kennwort können Sie künftig auch weitere Petitionen unterzeichnen.

Hier finden Sie das Formular zur Unterstützung der Petition auch als PDF, das Sie ausdrucken, unterzeichen und per Post verschicken können.

Das Umweltinstitut München setzt sich weiter für Zulassungs- und Anbauverbote aller Genpflanzen ein. Die Forderung nach einem europäischen Anbau-Moratorium ist ein Schritt in die richtige Richtung an. Wir geben uns jedoch nur mit einem endgültigen Verbot zufrieden!

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