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18.02.2011

Film: Good Food – Bad Food

Liebe Leserin, lieber Leser,

Dioxin im Tierfutter, in Eiern und Fleisch - das macht uns wieder einmal darauf aufmerksam, dass wir dringend etwas ändern müssen. Ich weiß, manchmal möchte man am liebsten die Augen und Ohren verschließen, nichts mehr hören und nichts mehr sehen. Da tut es gut, von Menschen zu erfahren, die Lösungen gefunden haben. Von solchen Menschen berichtet ein Film, der ab 17. Januar in den deutschen Kinos anläuft. Ich habe den Film zwar selbst noch nicht gesehen, aber, was ich davon gehört habe, klingt ermutigend.

Film: Good Food – Bad Food
Anleitung für eine bessere Landwirtschaft
ab 17. Januar im Kino!


Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau, ("St. Jacques ... Pilgern auf Französisch") zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden.
Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In "GOOD FOOD BAD FOOD – Anleitung für eine bessere Landwirtschaft" begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben.



"Es sind schon viele Filme über Katastrophenszenarien gedreht worden, die als warnende Appelle verstanden werden wollten. Sie haben ihre Berechtigung gehabt, doch jetzt ist es an der Zeit, den Blick darauf zu richten, dass es auch Lösungen gibt. Man muss jenen Bauern, Philosophen und Ökonomen Gehör verschaffen, die uns mit ihren Überlegungen nicht nur erklären, wie unser Gesellschaftsmodell in der ökologischen, finanziellen und politischen Krise versinken konnte, die uns allen bekannt ist, sondern die darüber hinaus nach Alternativen suchen und diese auch umsetzen." Coline Serreau



Informationen zum Film, Terminen und Kinos finden Sie auf www.goodfood-badfood.de.
In Stuttgart ist am Mittwoch, 19. Januar 2011, 19.30 Uhr
Premiere im Delphi, Tübinger Str. 6.
Weitere Informationen finden Sie hier: www.arthaus-kino.de.

Aloha!
Gisela Glaser

Der Trailer hier!

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